Unternehmensmitteilungen
03.03.2015, Luxemburg

Braas Monier fokussiert nach einem erfolgreichen Jahr 2014 stark auf Innovationen und überdurchschnittliches Wachstum in einem positiveren Marktumfeld 2015


  • Hervorragende Geschäftsentwicklung im Jahr 2014
    • Deutlicher Anstieg des operativen EBITDA um 23,3% auf 195,4 Mio. EUR
    • Deutliche Verbesserung der EBITDA-Marge von 13,0% auf 16,1%
    • Positives Nettoergebnis von 39,8 Mio. EUR, eine Verbesserung von mehr als 100 Mio. EUR gegenüber 2013
    • Bereinigter Free Cashflow von 89,0 Mio. EUR vor Einmaleffekten in Höhe von 69,4 Mio. EUR
    • Verhältnis Nettoschulden zu operativem EBITDA verbessert sich weiter auf 1,7x (Vorjahr: 2,8x)
    • Dividendenaufnahme von 0,30 EUR je Aktie geplant, getragen von den soliden operativen und finanziellen Ergebnissen

  • Weichen für 2015 auf solides Wachstum gestellt
    • Insgesamt wird eine positive Marktentwicklung erwartet
    • „Top Line Growth“-Programm zielt weiterhin auf Wachstum oberhalb der allgemeinen Marktentwicklung ab, aufbauend auf den Erfolgen des Jahres 2014
    • Erstmalige Berücksichtigung der wertsteigernden Übernahme in Spanien und Portugal – Bestätigung unserer Strategie zielgerichteter Akquisitionen zur Ergänzung und Stärkung unseres Portfolios, insbesondere in Märkten mit überdurchschnittlich zu erwartenden Wachstumsraten
    • Programm zur Prozessexzellenz gestartet, um den operativen Hebel zu verbessern – ein Treiber der substanziellen Profitabilität sobald die Märkte wieder anziehen

Pepyn Dinandt, CEO der Braas Monier Building Group S.A., fasst die Situation wie folgt zusammen: „2014 war aus vielen Gründen ein besonderes Jahr für Braas Monier. Unsere Geschäftsentwicklung war hervorragend, wir haben unsere Finanzlage sowohl im Hinblick auf Schulden als auch auf das Eigenkapital deutlich verbessert und uns darüber hinaus durch erfolgreiche Implementierung unseres „Top Line Growth“-Programms auch auf Kurs für weiteres überdurchschnittliches Wachstum in der Zukunft gebracht. Die wertsteigernde Übernahme von Cobert und die erfolgreiche Produktinnovation „WrapTec“ beweisen, dass wir unsere strategischen Ziele erreichen.“

Braas Monier ist mit seinem einzigartigen Systemansatz 2014 in vielen seiner Kernmärkte stärker als der Gesamtmarkt gewachsen. Mittels schlanker Unternehmensstrukturen konnte der Konzern sein operatives EBITDA um fast ein Viertel steigern, trotz lediglich konstanter Umsatzentwicklung. „Wir haben unser Ziel eines 20% höheren operativen EBITDA auf Basis stabiler Umsätze noch übertroffen und wir haben starke Mittelzuflüsse in Höhe von 89,0 Mio. EUR generiert. Auf dieser Grundlage konnten wir unsere Nettoschulden schneller reduzieren als erwartet, selbst unter pro forma Berücksichtigung der Übernahme von Cobert, die aus dem laufenden Cashflow finanziert wurde. Außerdem haben wir unseren Nettoertrag um mehr als 100 Mio. EUR gesteigert und erzielten ein positives Ergebnis von 40 Mio. EUR. Das entspricht etwa 1,02 EUR pro Aktie2. Diese operative und finanzielle Entwicklung ermöglicht es Braas Monier zum ersten Mal in seiner Geschichte eine substanzielle Dividendenausschüttung vorzuschlagen“, fügt Pepyn Dinandt hinzu.

Die Unternehmensführung ist überzeugt, dass Braas Monier im Rahmen des „Top Line Growth“-Programms in den nächsten Jahren ein rentables, über dem Marktdurchschnitt liegendes Wachstum erzielen wird. Dieses wird stark kundenorientierte Vertriebs- und Marketingprojekte, wertsteigernde Dienstleistungen, die Entwicklung innovativer Produkte und Lösungen wie das kürzlich eingeführte „WrapTec“ und weitere wertsteigernde Unternehmenszukäufe zur Grundlage haben. Zusätzlich wurde ein mehrjähriges Programm aufgelegt, das die internen Verfahren des Konzerns systematisch verbessern soll, darunter Prozesse in den Bereichen Verwaltung, Vertriebsunterstützung, interne Logistik und Produktion. „Wir müssen unseren Blick stets nach vorne richten und systematisch die Chancen ergreifen, die sich Braas Monier in diesem dynamischen und stets wandelnden Umfeld bieten,“ betonte Pepyn Dinandt die laufenden Bemühungen des Unternehmens, stärker als die Märkte zu wachsen und gleichzeitig diszipliniertes Kostenmanagement, Rentabilitätsverbesserungen und einen klaren Fokus auf die Erwirtschaftung steigender Cashflows beizubehalten.

Jahresumsatz auf Niveau des Vorjahrs

Viele Branchenkenner erwarteten sich 2014 eine umfassende Erholung des europäischen Baugewerbes; eine Erwartung, die allerdings bislang noch nicht eingetreten ist. Allein Großbritannien, der nach Umsätzen zweitgrößte Markt von Braas Monier, verzeichnete sehr starkes Wachstum in 2014. Diese wurde durch staatliche Maßnahmen wie das „Help to Buy“-Programm für angehende Immobilienkäufer unterstützt, welche die Geschäftstätigkeit der Gruppe im Bereich Neubauten erheblich ankurbelten. Der deutsche Markt profitierte im ersten Quartal wie die meisten europäischen Märkte von einem wetterbedingten Hoch, entwickelte sich aber auf das Jahr gesehen eher verhalten. Andere Länder wie Frankreich und Italien verzeichneten Rückgänge. In diesem herausfordernden Marktumfeld erzielte Braas Monier in mehreren Ländern ein Wachstum über dem Marktdurchschnitt, und zwar sowohl in wachsenden als auch in schrumpfenden Märkten, darunter Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Polen, Malaysia und China. Der Jahresumsatz lag 2014 mit 1.211 Mio. EUR etwa auf dem Vorjahresniveau von 1.219 Mio. EUR (-0,6%). Wechselkurs-bereinigt ergab sich ein leichtes Umsatzwachstum von 0,4%. Die positive Preisentwicklung innerhalb des Konzerns glich somit das niedrigere Umsatzvolumen aus. Der Umsatz im vierten Quartal erreichte 303,6 Mio. EUR, das sind 3,3% weniger als im Vorjahreszeitraum (314,0 Mio. EUR).

Steigerung des EBITDA um mehr als 20%

Braas Monier verbesserte seine Rentabilität 2014 deutlich. Trotz einer weitgehend unveränderten Umsatzentwicklung stieg das operative EBITDA um 23,3% bzw. um 37,0 Mio. EUR auf 195,4 Mio. EUR (2013: 158,4 Mio. EUR). Der Konzern erzielte durch eine positive Entwicklung der durchschnittlichen Verkaufspreise sowie Einkaufs- und Effizienzverbesserungen eine um 310 Basispunkte auf 16,1% gestiegene operative EBITDA-Marge (2013: 13,0%). Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen ebenfalls 2,1 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau. Auch im vierten Quartal, in dem die Marge aufgrund saisonaler Effekte gewöhnlich unter dem Gesamtjahresdurchschnitt liegt, wurde mit 15,5% ein höherer Wert erzielt als im Vorjahr (13,4%). Das operative EBITDA stieg im vierten Quartal um 4,9 Mio. EUR oder 11,7% auf 47,0 Mio. EUR (2013: 42,1 Mio. EUR). Dazu trug auch eine die Erwartungen übertreffende Entwicklung in den letzten Wochen des Jahres bei. Wechselkurseffekte belasteten das operative EBITDA 2014 mit ca. 2,0 Mio. EUR. Das EBIT stieg um 108,5 Mio. EUR auf 114,8 Mio. EUR, auch aufgrund der nicht wiederkehrenden erheblichen Belastungen der Restrukturierung in Höhe von 72,4 Mio. EUR im Jahr 2013.

Positives Nettoergebnis

Braas Monier wies sowohl für das vierte Quartal 2014 als auch für das Gesamtjahr ein positives Nettoergebnis aus. Nach einem Verlust in Höhe von 69,0 Mio. EUR im Jahr 2013 stieg das Nettoergebnis im Berichtsjahr um 108,8 Mio. EUR auf 39,8 Mio. EUR.

Positiver Free Cashflow

Braas Monier erwirtschaftete 2014 einen bereinigten Free Cashflow von 89,0 Mio. EUR vor Einmal-effekten in Höhe von 69,4 Mio. EUR. Kosten im Zusammenhang mit der Refinanzierung bestehender Schulden im April 2014 und des Börsengangs im Juni 2014 bedingten einmalige Barmittelabflüsse in Höhe von jeweils 20,6 Mio. EUR und 12,7 Mio. EUR. Außerdem resultierten Zahlungen in Höhe von 36,2 Mio. EUR aus zurückliegenden nicht-wiederkehrenden Rückstellungen, die im Wesentlichen für Restrukturierungsmaßnahmen gebildet worden waren.

Eigenkapitalausstattung gestärkt, finanzielle Flexibilität erhöht

Als Ergebnis des positiven Nettoergebnisses und der Kapitalerhöhung von etwa 100 Mio. EUR im Zusammenhang mit dem Börsengang im Juni 2014 stieg das Eigenkapital von 16,2 Mio. EUR am 31. Dezember 2013 auf 92,9 Mio. EUR Ende 2014 Der Verschuldungsgrad, definiert als Verhältnis der Nettoschulden zum operativen EBITDA, wurde deutlich auf 1,7x gesenkt (Vorjahr: 2,8x). Aktuell bestehen die Finanzverbindlichkeiten der Gruppe überwiegend aus der vorrangig besicherte Anleihe mit variablem Zinssatz in Höhe von 315 Mio. EUR und dem vorrangigen Darlehen in Höhe von 200 Mio. EUR. Beide Instrumente werden 2020 fällig. Weitere finanzielle Flexibilität ist durch die revolvierenden Kreditfazilität über 100 Mio. EUR gegeben.

Dividendenaufnahme von 0,30 EUR je Aktie geplant

Die Stärke der operativen und finanziellen Ergebnisse des Jahres 2014 ermöglichen Braas Monier bereits jetzt eine erste und zugleich substanzielle Dividende in Höhe von 0,30 EUR je Aktie zur Ausschüttung an ihre Aktionäre vorzuschlagen. Diese starke operative und finanzielle Entwicklung des Konzerns, die trotz historischer Tiefstände in zahlreichen Märkten erreicht wurde, gibt uns das Vertrauen, unseren Aktionären langfristig attraktive Wachstumschance bieten zu können.

Alle operativen Segmente verzeichnen deutliche Ertragsteigerungen

Das Baugeschäft in Europa, Asien und Südafrika entwickelte sich 2014 ungleichmäßig, was sich sichtbar in den Umsatzentwicklungen der einzelnen Berichtssegmente niederschlägt. Dennoch konnten alle Segmente 2014 ihr operatives EBITDA deutlich verbessern.

Trotz des schwächer werdenden deutschen Marktes im Jahresverlauf blieb das Umsatzniveau in Mittel-, Nord- und Osteuropa konstant (-0,1%). Das operative EBITDA stieg um 21,9%. Dieser Anstieg ging mit einer deutlichen Verbesserung der Marge (von 13,8% im Jahr 2013 auf 16,9% im Berichtsjahr) einher.

Getragen vom dynamischen Wachstum in Großbritannien und positiven Impulsen aus den Niederlanden verzeichnete Westeuropa ein starkes Umsatzwachstum von 4,9%, das sich auch in einer überdurchschnittlichen Ertragsteigerung niederschlug. Das operative EBITDA stieg um 55,4% mit einer EBITDA-Marge von 14,2% (+460 Basispunkte im Vorjahresvergleich).

Südeuropa erlebte den stärksten Umsatzrückgang innerhalb des Konzerns (-7,0%). Aber auch dieser blieb im Rahmen der Erwartungen, wenn man die wirtschaftliche Situation Italiens und die Auswirkungen der Ukrainekrise auf die südosteuropäischen Länder berücksichtigt. Die beachtlichen Verbesserungen des operativen EBITDA (+17,4%) und der EBITDA-Marge (+380 Basispunkte auf 18,3%) des Segments verdeutlichen die Effizienzgewinne sowie die strenge Kostenkontrolle.

Wechselkursbereinigt verzeichnete Asien & Afrika das stärkste Umsatzplus aller operativen Segmente (+5,6%) und eine Zunahme des operativen EBITDA um 11,6%.

Der Umsatz des Segments Schornsteine & Energiesysteme mit seiner geografischen Konzentration auf Mittel- und Osteuropa blieb 4,7% hinter dem Vorjahreswert zurück. Dank einer effizienten und kostenbewussten Unternehmensführung konnte dennoch ein 7,8-prozentiger Zuwachs des operativen EBITDA erzielt werden und die EBITDA-Marge stieg von 12,7% im Jahr 2013 auf 14,3%.

Der Umsatz des Segments Zentrale Produkte & Dienstleistungen, der sich hauptsächlich aus dem Verkauf von Komponenten ergibt, ging 2014 um 3,0% zurück. Das ist damit zu erklären, dass Händler in der zweiten Jahreshälfte 2014 ihre Vorräte abbauten, da sie sinkende Verkaufszahlen sowie eine schwächere Nachfrage in einzelnen Märkten erwarteten. Das operative EBITDA dieses Segments verzeichnete daher trotz einer Verbesserung der zugrunde liegenden Kostenstruktur lediglich einen geringen Anstieg um 0,1 Mio. EUR auf -3,0 Mio. EUR.

Steigende Volumina im Markt für Geneigte Dächer für 2015 gegenüber Vorjahr erwartet

Im Jahr 2014 stellte sich die prognostizierte Markterholung für Europa nur in Großbritannien wirklich ein. Branchenexperten gehen davon aus, dass sich die erwartete Belebung im Bereich Wohnungsneubau in das Jahr 2015 verschoben hat und somit der Geschäftsentwicklung im aktuellen Geschäftsjahr Schwung verleihen dürfte. Insgesamt blickt Braas Monier zuversichtlich auf die Entwicklung des Wohnungsbaumarkts in Europa, Asien und Südafrika und erwartet zumindest etwas Volumenzuwachs in den Märkten, in denen das Unternehmen aktiv ist, abgesehen von äußeren Einflüssen aufgrund wesentlicher geopolitischer Krisen.

Braas Monier geht 2015 von einem weiteren starken Wachstum in Großbritannien und moderatem Wachstum in anderen europäischen Ländern wie Spanien und Portugal, den Niederlande, Polen, Ungarn und der Türkei aus. Für Deutschland und Österreich wird eine stabile Entwicklung erwartet, das gleiche gilt für Italien, wo der Markt seine Talsohle erreicht haben dürfte. In Frankreich wird ein weiterer Rückgang erwartet, wenn auch deutlich geringer als 2014, bevor 2015 der Tiefpunkt erreicht wird. Der für Braas Monier kleine russischen Markt wird aller Voraussicht nach einen deutlichen Abschwung aufweisen. In den Schwellenländern wird vor allem für Indonesien und Südafrika Wachstum erwartet. Das Komponenten-Geschäft wird Prognosen zufolge eine deutliche Bessere Entwicklung aufweisen. Die Ursache dafür sind strengere nationale und internationale Baustandards, insbesondere im Hinblick auf Energieeffizienz und Sicherheit. Für das Segment Schornsteine & Energiesysteme wir eine Geschäftsentwicklung analog zur Entwicklung des Dachziegel- und Dachsteingeschäfts in den entsprechenden Märkten erwartet.

Braas Monier strebt weiterhin ein Wachstum oberhalb der allgemeinen Marktentwicklung an und führt dazu im Rahmen seines „Top Line Growth“-Programms weitere Projekte in neuen und bestehenden Ländern ein. Das Unternehmen erwartet als Ergebnis verschiedener Innovationen wie beispielsweise „WrapTec“ weitere positive Effekte im Komponenten-Geschäft. Der relevante europäische Markt (Verkleidungen von Heizungs-, Lüftungs- und Klimasystemen sowie sonstige Verkleidungen) wird derzeit auf mindestens 300 Mio. EUR geschätzt. Das Produkt wurde im Januar 2015 im Pilotmarkt Dänemark eingeführt. Die ersten wesentlichen Umsatz- und EBITDA-Beiträge aus „WrapTec“ werden ab 2016 erwartet.

Mit der Übernahme des spanischen und portugiesischen Marktführers Cobert ist Braas Monier in neue Wachstumsmärkte eingetreten, die weitere Umsätze und Erträge generieren werden. Die Transaktion wurde im Januar 2015 abgeschlossen. Die Geschäftsführung erwartet, dass das Geschäft auf der iberischen Halbinsel im laufenden Geschäftsjahr Umsätze von ca. 38 Mio. EUR einbringen und ca. 5 Mio. EUR zum EBITDA beitragen wird (einschließlich Synergien). Mittelfristig dürfte diese Übernahme in einer normalisierten Umgebung und einschließlich Synergien, insbesondere im Zusammenhang mit dem Komponenten-Geschäft, potenziell zusätzliche Umsätze in Höhe von mindestens 50 Mio. EUR und etwa 10 Mio. EUR zusätzliches EBITDA generieren (der Unternehmenswert zum Zeitpunkt der Akquisition betrug 29,5 Mio. EUR). Die Unternehmensführung ist überzeugt, dass Braas Monier für weitere opportunistische Ergänzungsakquisitionen gut aufgestellt ist. Die Eröffnung eines zweiten Werks in Indien Ende September 2014 wird 2015 zum organischen Wachstum beitragen. Für die kommenden Jahre sind weitere Werkseröffnungen in Asien geplant, um das Wachstum des Unternehmens in diesen großen sich entwickelnden Märkten zu unterstützen.

Auf Grundlage dieser Annahmen erwartet Braas Monier ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, das hauptsächlich von Volumenzuwachs und der erstmaligen Einbeziehung von Cobert getrieben wird. Steigerungen des durchschnittlichen Verkaufspreises werden erwartungsgemäß die Inflation variabler Kosten mindestens ausgleichen. Wechselkurseffekte werden sich wahrscheinlich marginal positiv auf den Umsatz auswirken.

Kostenseitig erwartet die Unternehmensführung leichte Steigerungen der Betriebskosten (Rohstoff- und Lohninflation). Die derzeit niedrigen Energiepreise könnten die Inflation der variablen Kosten potenziell abschwächen, wenn sie über das gesamte Jahr auf diesem niedrigen Stand blieben. Ein klarer Fokus auf strikte Kostenkontrolle auf allen Ebenen wird darüber das Ergebniswachstum antreiben.

Erhaltungsinvestitionen werden voraussichtlich ca. 62 Mio. EUR betragen. Außerdem werden 2015 netto ca. 8 Mio. EUR in Projekte für zukünftiges Wachstum investiert.

Die außerordentlich starken Mittelzuflüsse, die das operative Geschäft generiert, erlauben es dem Konzern auch weiterhin, beständiges und ambitioniertes Wachstum – sowohl organisch als auch durch Zukäufe – zu erzielen und dabei immer einen ganz klaren Fokus hinsichtlich der Rendite des investierten Kapitals (Return on invested capital) zu behalten sowie den Nettoverschuldungsgrad und die Dividendenpolitik des Unternehmens zu keinem Zeitpunkt außer Acht zu lassen.

Das vollständige Trading Statement und weitere Informationen zum Konzern erhalten Sie im Abschnitt Investor Relations auf unserer Website www.braas-monier.com.

 

1) Alle Zahlen vorläufig, Vorjahreszahlen (2013) aufgrund erstmaliger Anwendung von IFRS 11 angepasst. Veröffentlichung des testierten Finanzberichts 2014 am 31. März 2015.
2) Im Bezug auf 39.116.667 ausstehende Aktien, Stand 31. Dezember 2014.


PRESSETEXT

150303BraasMonier_preliminaryresults2014_PL_Balancesheet_Cashflow.pdf